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Todeszug nach Yuma – Western nach alter Schule

Mittwoch, 5. Oktober 2011 12:33

Der wilde Westen und seine Western Filme, sehr speziell – früher fast täglich im Fernsehen zu sehen – heute zu Tage eher die Ausnahme. Doch siehe da, es gibt weiterhin auch neue Produktionen und so gelangen auch relativ frische Western ins TV. So geschehen vor ein paar Tagen mit dem Film Todeszug nach Yuma. Allein schon die Hauptdarsteller Cristian Bale und Russel Crowe ließen gutes vermuten, auch wenn man sich nicht zu sehr auf Schauspieler verlassen sollte. Doch diesmal passte dies auf Anhieb, denn dieser Steifen lässt den Western Charme in neuem Glanz erstrahlen und trotz moderner Produktion wurde anscheinend alles schön in handwerklicher Manier nach alter Schule realisiert.

Der Spannungsbogen ist sehr angenehm und packend, ein starkes Ereignis am Anfang, eine Herleitung in der Mitte und letztendlich das klassische Finale am Ende in dem sich zwei Parteien gegenüberstehen und natürlich nur eine gewinnen kann – oder auch nicht? Die Szenerie ist grandios, man fühlt sich wirklich in diese Zeit zurück versetzt, speziell auch was die menschlichen Konflikte und Sorgen der “Cowboys” angeht. Denn vieles ist leicht verständlich und nachvollziehbar und wirkt zu dem nicht übertrieben. Auch die restlichen Darsteller machen einen sehr guten Job und überzeugen mit ihrer Leistung, nicht zu Letzt besonders Ben Foster dem man wieder einmal seine Rolle zu 100% abnimmt und sich denkt, kein anderer könnte diese Person besser darstellen.

Insgesamt macht der Film Todeszug nach Yuma oder wie im Original 3:10 to Yuma sehr viel Spaß und man kann sich gemütlich auf die Couch packen und den, mittlerweile auf Blu-ray und DVD erschienen Film, genießen. Selbst jemand der den klassischen Western nicht besonders zugeneigt ist, sollte es ruhig mal wagen dem Genre Western hiermit eine Chance zu geben. Und wer weiß, vielleicht landet dieser auch ernsthaft in der heimischen “Videothek” denn günstig gibt es ihn auch noch zu erwerben und man kann sich die manchmal überteuerten Preise sparen.

Bewertung: ★★★★★

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The Dreamers

Mittwoch, 19. August 2009 15:35

“Als im politisch unruhigen Herbst des Jahres 1968 die Pforten der Pariser Cinemathèque auf Befehl von oben geschlossen werden, sitzt der amerikanische Filmfreak Matthew (Michael Pitt aus “Mord nach Plan”) quasi auf der Straße. Fürs erste kommt er in der großbürgerlichen, zum Glück gerade elternfreien Wohnung des befreundeten Geschwisterpaares Theo und Isabelle unter. In der Abgeschiedenheit des Hauses testet man zwischen Filmquiz und Politdebatte die neuen Freiheiten der sexuellen Revolution, ohne von der richtigen draußen auf der Straße allzu viel mitzubekommen.” (c) kino.de

Dieser Film dürfte mir ziemlich gut im Hinterkopf erhalten bleiben, denn er war schon sehr speziell. Anfangs weiss man nicht wirklich wie man ihn einordnen soll und ist sich nicht sicher was daraus wird. Man erkennt aber früh das es ein ganz besonderer Film ist auf den man sich einlassen muss und vor allen Dingen offen sein sollte für diverse Dinge. Inhaltlich ist er doch relativ anspruchsvoll, obwohl er an einigen Stellen sehr geschmacklos erscheint, erkennt man im Laufe des Films, das dennoch alles so einen Sinn hatte. Es hätte garnicht anders sein dürfen, sonst wäre der Effekt nicht da und die Dramatik würde nicht zum Schluss ihren Höhepunkt erreichen. Gestalterisch ist der Film sehr schön und erinnert teilweise auch an Kunstfilme und teilweise franz. Produktionen. Gut gewählte Bildausschnitte und warme Farben dominieren den Film. Die Schauspieler sind sehr überzeugend und spielen alles sehr gut und sind sogar ihr sehr delikaten Szenen glaubhaft und versetzen einen ins Staunen.

Dieser Film hat sehr viel Anspruch und dürfte nur was für echte Filmfreaks sein, die offen für jede Art von Film sein. Die teilweisen extrem erotischen Szenen sind nicht für jeden was, aber gehören im Gesemten dazu um die Geschichte wirklich anschaulich dar zu stellen. Insgesamt ein sehr interessanter Film. (22.01.2004)


Bewertung: ★★★★☆

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Moordwijven

Sonntag, 19. Juli 2009 15:04

Moordwijven oder wie RTL es gestern Abend ausgestrahlt hat, Killer Babes. Nun gut diese Kombination lies eigentlich schreckliches erwarten und spätestens als ich die niederländischen Kennzeichen gesehen habe musste ich, leider, subjektiv an ein schlechtes Spektakel wie die Flodders denken – keine Frage, diese hatten damals einen gewissen Charme. Aber nun gut, sonst lief nicht wirklich was und ich war mal gespannt und gab Killer Babes eine Chance. Somit konnte ich eine etwas verworrene Geschichte verfolgen in der alle Klischees reicher, gut aussehender Ehefrauen zusammengetragen wurden und das auch noch sehr witzig und teilweise auch ein wenig böse inszeniert.

Ich war wirklich angenehm überrascht über den kompletten Film, denn Darstellung, Szenerie, Schnitt, Musik die Schauspieler und letztendlich die Geschichte war sehr unterhaltsam und wurde nie langweilig. Einige Kracher dazwischen in bester schwarzer Humor Manier, wie man es eigentlich nur aus England kennt, kombiniert mit hochglanz und aufgedrehten Farben wie bei CSI.

Es ergab sich halt der Effekt, das man nicht wirklich umschalten konnte, weil man auf den nächsten Klopper gewartet hat. Perfektion war es natürlich nicht aber es machte Spaß, speziell wenn man einen solchen Film per Zufall im Fernsehen entdeckt und sich überraschen lassen kann.

Leichte angenehme Kost, die eigentlich jeder mögen sollte der auf schwarze Komödien steht, das eine oder andere Klischee ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber insgesamt gute Unterhaltung.


Bewertung: ★★★★☆

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Calender Girls

Mittwoch, 15. Juli 2009 10:54

In einen kleinen englischen Dorf stirbt ein beliebter Bewohner, dessen Frau in einer Frauenorganisation Mitglied ist, die sich für wohltätige Zwecke einsetzt. Jährlich wird um ein wenig Geld in die Kassen zu bringen ein Kalender herausgebracht, meistens mit architektonischen oder generell landschaftlichen Aufnahmen. Diesmal hat aber ein Teil der Ortsgruppe, die der Frauenorganisation WI untergeordnet ist, keine Lust auf das Übliche. Es soll endlich Geld in die Kassen kommen und das Krankenhaus in dem der Mann an Leukemie gestorben ist soll endlich unterstüzt werden. Somit beschlissen einige Damen (50+) einen Aktkalender zu machen, der den Verstorbenen gewidmet ist.

Am Anfang ist man den Film gegenüber sehr skeptisch eingestellt und kann sich kein richtiges Bild davon machen. Er wirkt schon fast ein wenig extrem langweilig, weil nur “Geschnatter” anfangs ist und belanglose Dinge geschehen. Doch nach und nach wird man doch irgendwie interessierter und beschäftigt sich mit den einzelnen Charakteren die im Laufe des Films immer prägnanter werden. Es laufen nebenbei einige witzige kleine Geschichten die einen immer wieder zum schmunzeln bringen. Besonders gut ist die Tatsache, das man den Hauptdarstellerinnen ihre Art und Weise völlig abkauft. Die Idee zu den Aktkalender, der schwierige Weg sich dafür zu entscheiden und letztendlich die Umsetzung der Aktaufnahmen, die doch einiges an Überwindung kosten. Es macht Spass zu sehen wie sich halt die einzelnen Personen im Laufe des Films entwickeln und selbstbewusst werden und ihren grauen Alltag mal eine Abwechslung gönnen und zum Schluss durch ihre Reife eine sehr souveränes Selbstbewusstsein entwickeln und ihren Mann … ähm Frau stehen einzigster Wehrmutstropfen in meinen Augen, sind die Ausschweifungen nach Hollywood und das leider erst ganz zum Schluss aufgeklärt wird, das der Film auf einer wahren Geschichte beruht, doch das wird nur ganz kurz eingeblendet.

Netter guter Film, den man sich ruhig mal anschauen kann, nix für Actionfans, eher was für Leute mit Lebenserfahrung und die auch mal über sich selbst lachen können. Denn nur so kann man die Komik in einigen Dialogen sehr gut nachempfinden ein Frauenfilm *g* den sich auch die Männer anschauen können. (22.01.2004)


Bei Amazon kaufen Bewertung: ★★★★☆

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9 Film Plakate

Dienstag, 30. Juni 2009 10:58

Im Affenheimtheater habe ich sehr schöne Plakate zur neuen Produktion von Tim Burton, nämlich 9 gefunden. Die Vorfreude auf den Film 9 steigt immer mehr an und ich schau mir auch regelmäßig den Trailer an. Ich hoffe nur das ich die Erwartungen nicht zu hoch schraube!

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