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Loriot verstorben

Dienstag, 23. August 2011 12:19

Soeben kommt über die Ticker das der allseits bekannte und sehr beliebte Loriot gestern verstorben ist.

Loriot dürfte mittlerweile leider nur noch der Generation 30+ sehr bekannt sein, hatte er doch in 80er Jahren die meisten Höhepunkte seiner Karriere.
Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow, so hieß Loriot mit bürgerlichen Namen, war ein komödiantisches Multitalent und hatte einen wunderbaren Charme der seine Sketche, Filme und Bücher immer das besondere Etwas gab. Man muss sich einfach mal einige seiner Auftritte und Arbeiten anschauen und an die Zeit denken, in der diese entstanden und veröffentlicht wurden. Selbst die heutigen Comedians werden höchstwahrscheinlich von ihm schwärmen, sind sie ja teilweise auch mit ihn aufgewachsen.

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EUReKA noch nicht am Ende *Update*

Freitag, 5. August 2011 12:50

Gott sei Dank, kann ich dazu nur sagen, denn ich bin ein typischer Spätstarter bei dieser Serie, ich hab sie zwar oft wahrgenommen, doch noch nie wirklich intensiv verfolgt. Erst in den letzten Wochen konnte ich EUReKA über SyFy täglich, mit einer Doppelfolge verfolgen und bin nun voll im Thema. Um so trauriger war es, als vor ca. einer Woche die vorerst letzte Folge dort lief.


© SyFy

Doch wie DWDL heute berichtet, gibt es Hoffnung für möglicherweise sogar noch eine sechste Staffel. Noch ist nichts handfest, doch die Hoffnung steigt. So steht heute bei DWDL, folgende Info dazu:

Ist das Ende der Syfy-Serie “Eureka” bereits beschlossen? “Deadline Hollywood” berichtet, dass nach den derzeit laufenden Dreharbeiten für die 13 Folgen der fünften Staffeln noch einmal sechs weitere bestellt und produziert werden. Danach solle die Serie enden. Derzeit laufen im US-Fernsehen noch Folgen der vierten Staffel, unmittelbar stünde das Ende also nicht bevor. Syfy-Programmchef Mark Stern sagte unterdessen, dass es bislang zwar keinen Vertrag über die erwähnten sechs Episoden hinaus gehe, man sei jedoch guter Dinge, dass das trotzdem nicht das Ende des Franchises bedeuten würde. Gut möglich also, dass es doch weiter geht – oder dass es einen “Eureka”-Ableger geben wird.


© SyFy

Hört sich doch prinzipiell sehr gut an, ich bin gespannt :)

Update

Ohje, nun kommt das Ende wohl doch schneller als erhofft :/
DWDL.de berichtet Heute:

“Eureka” endet doch früher als erwartet. Nachdem zuletzt davon die Rede war, die Serie mit einer kurzen sechsten Staffel zum Abschluss zu bringen, hat Syfy nun entschieden, dass bereits nach Staffel 5 Schluss sein wird. Schuld seien die zu hohen Kosten. Da die Entscheidung allerdings derart kurzfristig nur zwei Wochen vor dem Ende der Dreharbeiten gefällt wurde, dass den Serien-Machern kaum eine Möglichkeit blieb, die Serie mit einem echten Finale zu beenden, hat sich einem “E! Online”-Bericht zufolge Syfy nun zumindest eine weitere Zusatz-Episode abhandeln lassen, in der die Geschichte geordnet zu Ende gebracht werden soll. Bestätigt ist das allerdings noch nicht.

Thema: Fernsehen | Kommentare (0) | Autor:

Willkommen im Süden … nett *Update*

Mittwoch, 11. Mai 2011 15:38

Skeptisch war ich schon, weil doch viele Vergleiche im Vorfeld mit Willkommen bei den Sch’tis gezogen wurden, dennoch versuchte ich das bei Seite zu lassen. Doch schon nach einigen Minuten konnte man gar nicht ohne, denn Willkommen im Süden ist keine schlechte Kopie, sondern fast eine 1:1 Fassung, nur in Italien. Und das ist aber nicht schlimm, da es absolut gewollt ist. Denn nicht nur viele inhaltliche Dinge sind nahe zu identisch, sogar einige Szenen und Kameraeinstellungen, waren dermaßen gleich, das es sich hierbei nur um Kalkül handeln kann.

Willkommen im Süden

Um so schöner beziehungsweise lustiger war es, die Marotten der Sch’tis mit denen der “Erdfresser” zu vergleichen. Eigentlich eine herrliche Sache, zwei Bevölkerungsgruppen zu vergleichen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, zumindest auf den ersten Blick. Schon jetzt wünsche ich mir mal eine deutsche Variante, vielleicht mit Hamburgern und Niederbayern, das wäre ein Spaß oder auch Rheinländer und Sachsen nor?

Willkommen im Süden

Wer schon einmal in Italien war und auch die Klischees, des Süden kennt, wird sich freuen und köstlich amüsieren. Doch auch die kleinen zwischenmenschlichen Konflikte sind einfach nur herrlich. Die Verzweiflung des strafversetzten Postbeamten und der Weg, in den Süden, kann schon bei einen Mitleid auslösen. Um so schöner wenn am Anfang die Ängste überwiegen und der bis dahin selbstsichere und verwöhnte neue Direktor, plötzlich erkennen muss das er vor sehr vielen Dingen Angst hat.

Willkommen im Süden

Doch wie sollte es auch anders sein, im Laufe der Zeit erkennt er, das alles nur oberflächliches Geschwätz ist und ein herzliches Miteinander entsteht. Natürlich entdeckt er, das der Süden sogar irgendwie auch besser ist als der Norden und man könnte meinen, er möchte da bleiben. Ende gut alles gut.

Willkommen im Süden

Eine nette schöne Komödie, basierend auf dem Konstrukt der Sch’tis, muss man ganz klar sagen, einen Kinobesuch nur wert, wenn das Kino gut gefüllt ist, aber leider selten bei solchen Filmen der Fall ist. Somit ein 1A Kandidat für einen DVD-Nachmittag.

Update

Hierbei handelt es sich definitiv um kein Remake oder billigen Abklatsch, der Regisseur von den Sch’tis, ist in diesem Film der ausführende Produzent (Co-Executive Producer) und somit ist es wohl alles klar. Des Weiteren hat er wohl auch eine kleine Statistenrolle innerhlab des Postamts, laut der IMDB.
Vielen Dank für die Recherche an Antoine Doinel, aus dem kino.de Forum.

Bewertung: ★★★☆☆

Thema: Filmkritik | Kommentare (3) | Autor:

Moordwijven

Sonntag, 19. Juli 2009 15:04

Moordwijven oder wie RTL es gestern Abend ausgestrahlt hat, Killer Babes. Nun gut diese Kombination lies eigentlich schreckliches erwarten und spätestens als ich die niederländischen Kennzeichen gesehen habe musste ich, leider, subjektiv an ein schlechtes Spektakel wie die Flodders denken – keine Frage, diese hatten damals einen gewissen Charme. Aber nun gut, sonst lief nicht wirklich was und ich war mal gespannt und gab Killer Babes eine Chance. Somit konnte ich eine etwas verworrene Geschichte verfolgen in der alle Klischees reicher, gut aussehender Ehefrauen zusammengetragen wurden und das auch noch sehr witzig und teilweise auch ein wenig böse inszeniert.

Ich war wirklich angenehm überrascht über den kompletten Film, denn Darstellung, Szenerie, Schnitt, Musik die Schauspieler und letztendlich die Geschichte war sehr unterhaltsam und wurde nie langweilig. Einige Kracher dazwischen in bester schwarzer Humor Manier, wie man es eigentlich nur aus England kennt, kombiniert mit hochglanz und aufgedrehten Farben wie bei CSI.

Es ergab sich halt der Effekt, das man nicht wirklich umschalten konnte, weil man auf den nächsten Klopper gewartet hat. Perfektion war es natürlich nicht aber es machte Spaß, speziell wenn man einen solchen Film per Zufall im Fernsehen entdeckt und sich überraschen lassen kann.

Leichte angenehme Kost, die eigentlich jeder mögen sollte der auf schwarze Komödien steht, das eine oder andere Klischee ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber insgesamt gute Unterhaltung.


Bewertung: ★★★★☆

Thema: Filmkritik | Kommentare (2) | Autor:

Calender Girls

Mittwoch, 15. Juli 2009 10:54

In einen kleinen englischen Dorf stirbt ein beliebter Bewohner, dessen Frau in einer Frauenorganisation Mitglied ist, die sich für wohltätige Zwecke einsetzt. Jährlich wird um ein wenig Geld in die Kassen zu bringen ein Kalender herausgebracht, meistens mit architektonischen oder generell landschaftlichen Aufnahmen. Diesmal hat aber ein Teil der Ortsgruppe, die der Frauenorganisation WI untergeordnet ist, keine Lust auf das Übliche. Es soll endlich Geld in die Kassen kommen und das Krankenhaus in dem der Mann an Leukemie gestorben ist soll endlich unterstüzt werden. Somit beschlissen einige Damen (50+) einen Aktkalender zu machen, der den Verstorbenen gewidmet ist.

Am Anfang ist man den Film gegenüber sehr skeptisch eingestellt und kann sich kein richtiges Bild davon machen. Er wirkt schon fast ein wenig extrem langweilig, weil nur “Geschnatter” anfangs ist und belanglose Dinge geschehen. Doch nach und nach wird man doch irgendwie interessierter und beschäftigt sich mit den einzelnen Charakteren die im Laufe des Films immer prägnanter werden. Es laufen nebenbei einige witzige kleine Geschichten die einen immer wieder zum schmunzeln bringen. Besonders gut ist die Tatsache, das man den Hauptdarstellerinnen ihre Art und Weise völlig abkauft. Die Idee zu den Aktkalender, der schwierige Weg sich dafür zu entscheiden und letztendlich die Umsetzung der Aktaufnahmen, die doch einiges an Überwindung kosten. Es macht Spass zu sehen wie sich halt die einzelnen Personen im Laufe des Films entwickeln und selbstbewusst werden und ihren grauen Alltag mal eine Abwechslung gönnen und zum Schluss durch ihre Reife eine sehr souveränes Selbstbewusstsein entwickeln und ihren Mann … ähm Frau stehen einzigster Wehrmutstropfen in meinen Augen, sind die Ausschweifungen nach Hollywood und das leider erst ganz zum Schluss aufgeklärt wird, das der Film auf einer wahren Geschichte beruht, doch das wird nur ganz kurz eingeblendet.

Netter guter Film, den man sich ruhig mal anschauen kann, nix für Actionfans, eher was für Leute mit Lebenserfahrung und die auch mal über sich selbst lachen können. Denn nur so kann man die Komik in einigen Dialogen sehr gut nachempfinden ein Frauenfilm *g* den sich auch die Männer anschauen können. (22.01.2004)


Bei Amazon kaufen Bewertung: ★★★★☆

Thema: Filmkritik | Kommentare (0) | Autor: