Videothekensterben!?

Ja, es ist ein fieses Wort und es trifft halt leider zu. Das Videothekensterben ist schon lange keine Theorie mehr und so gut wie in jeder Region spürbar. VoD ist weiterhin auf dem Vormarsch mit zweistelligen Zuwächsen. In einem aktuellen Artikel auf Heise, mit dem Titel Videoverleih wandert ins Netz ab, wird ganz deutlich mit Zahlen der aktuelle Stand der Dinge aufgezeigt.

So gibt es im ersten Halbjahr 2013 folgende Kennzahlen:

  1. TVoD +50,9%
  2. SVoD +41,0%
  3. DVD/Blu-ray Versand +9,5 %
  4. DVD/Blu-ray Verleih -7,0%

weitere Details

Mit TVoD ist Transactional VoD gemeint, das den direkten einzelnen Abruf eines Angebots bezeichnet und SVoD ist Subscription VoD und beschreibt den Abruf innerhalb eines Abo-Modells. Die Platzhirsche wie zum Beispiel iTunes, maxdome und Videoload bieten diverse Möglichkeiten und Modelle an, des Weiteren gibt es regelmäßig Specials die nicht nur ältere sondern auch topaktuelle Erscheinungen zu vergünstigten Konditionen anbieten. Im Gesamtzusammenhang hat VoD bereits ein Drittel des Verleihmarktes erobert.

Dennoch, so schön diese neuen Wege sind bleibt natürlich das eigentliche Erlebnis, das eine Videothek immer hatte auf der Strecke. Das Entdecken neuer Filme, die persönliche Empfehlung vor Ort – ob von Mitarbeiter oder ebenfalls Kunden. Das Wühlen in der Grabbelkiste, in der man oft längst vergessene Schätzchen entdeckt hat und für ein paar Euro gerne mitnahm. Ach ja, ich weiß das ist alles Nostalgie, aber irgendwie werde ich es ein wenig vermissen :) Nicht vermissen werde ich natürlich die „analogen“ Probleme wie: „Den Film haben wir nicht mehr da.“, „Der sollte schon längst zurück sein.“, „Die DVD lief aber nach dem letzten Kunden einwandfrei.“ oder auch „Mist ich habe vergessen den Film zurück zu bringen“, „Die Videothek hat schon zu.“ etc. pp


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