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Kurz-Reviews: District 9, Final Destination 4, Land of the Lost und RocknRolla

Samstag, 10. Oktober 2009 12:37

Heute mal im trendigen Twitter-Stil, kurz und knapp vier Kritiken:

District 9
Überraschender, sehr politischer Science-Fiction Streifen, wer hier typische Alien-Action erwartet, ist fehl am Platze.  Sehr empfehlenswert um sich heutige Konflikte vors Auge zu führen, auch wenn es etwas anders verpackt ist.


Bewertung: ★★★★★

Final Destination 4 in 3D
Inhaltlich nicht viel besser als der dritte Teil, einige schöne “Todesfälle”, aber richtig überraschendes wie es in Teil zwei war, gibt es nicht. Selbst in 3D sind harmlose Szenen spannender als die Highlights dieses Final Destination Teils. Nett.


Bewertung: ★★☆☆☆

Land of the Lost
Sehr geiler und abgefahrener Streifen, viel Comedy aber nicht so viel das er nur noch albern wirkt. Abenteuer, Science Fiction, Sex und Action ist vertreten. Tolle Szenerie, gute Effekte, dieser Film macht Spaß!


Bewertung: ★★★★☆

RocknRolla
Bin überrascht von den schlechten Kritiken, denn wer dieses Filmgenre mag wird auch das bekommen was er erwartet. Dreckige Action mit viel Witz und eine Menge Charme, hätte vielleicht an der einen oder anderen Stelle etwas härter sein können, doch insgesamt auch gute Unterhaltung.


Bewertung: ★★★★☆

Thema: Filmkritik | Kommentare (0) | Autor:

Lasko – Die Faust Gottes

Donnerstag, 25. Juni 2009 20:57

Ich versuche ja in der Regel relativ objektiv mir einen Film oder Serie anzuschauen, alles andere wäre unfair. Doch wenn ich mich schon im Vorfeld über die Trailer aufrege, neige ich dazu meine Objektivität ein wenig aus den Augen zu verlieren und das tut mir schrecklich leid. Doch manchmal geht es nicht anders und man wird dazu verdammt, mit extrem niedrigen Erwartungen sich etwas an zu schauen. So geschehen Heute mit der neuen RTL Produktion Lasko – Die Faust Gottes, nicht nur das der Zusatz “Die Faust Gottes” in der Vorschau böses erahnen lies, sondern auch die kurzen Ausschnitte.

Heute bei der Ausstrahlung der siebenteiligen 1. Staffel von Lasko – Die Faust Gottes war es also soweit und ich habe mir das ganze Spektakel angeschaut. Aber ich will ja nicht die Subjektivität siegen lassen und somit fange ich mal mit den positiven Eindrücken an, die es nun doch noch gab. Die Szenerie, die Kameraführung, die Schnitte waren soweit gut gelungen und hätten einen guten Spannungsbogen oder Dialoge visuell sehr gut unterstützen können. Die Kampfszenen, die wohl Kernstück dieser neuen Serie werden, waren auch soweit sehr gut und vorzeigbar – bis auf einige doch extrem übertriebene Szenen. Soweit meine positiven Anmerkungen, doch zwei der wichtigsten Punkte, die Dialoge und die schauspielerische Leistung der heutigen Hauptdarsteller, waren nicht direkt unterirdisch, aber nicht das was man erwartet hätte. Oder sagen wir mal erhofft hätte, denn das Thema an sich kann doch sehr spannend werden, spätestens seit Filmen wie Der DaVinci Code, sind sakrale Filme und Serien wieder in und ein schönes Thema, wobei immer noch kein Streifen an Der Name der Rose rankommt!

Wie auch immer, der erste Eindruck der neuen RTL Serie Lasko – Die Faust Gottes, war eher schlecht als recht, katastrophale Dialoge, durchschnittliche schauspielerische Leistungen und ein wenig zuviel übertriebene Action, obwohl solide Kampfkunst ausreichen würde, die anscheinend in Perfektion beherrscht wurde.

Bewertung: ★★☆☆☆

Thema: Fernsehen | Kommentare (0) | Autor:

Thursday – Ein mörderischer Tag

Freitag, 6. Februar 2009 16:08

“Eines schlechten Tages wird Casey Well, glücklich verheirateter Jungarchitekt aus der Vorstadt von L.A., von seiner Vergangenheit eingeholt. Früher drehte Casey manch krummes Ding mit Kumpel Nick, und der steht jetzt mit einer Menge Problemen auf der Matte und bittet ihn um Hilfe. Das passiert am Montag. Bis Donnerstag haben unzählige mehr oder weniger Beteiligte das Zeitliche gesegnet, mehrere Kilo Marihuana und zwei Millionen Dollar den Besitzer gewechselt. Casey ist reich.” © www.kino.de

Es fängst alles eigentlich recht entspannt an und ziemlich witzig, doch wie sollte es anders sein, auf einmal herrscht das Chaos und die ersten Toten liegen in ihren Blutlachen. Jetzt gibt es einige zeitliche Sprünge und man ist Anfangs ein wenig desorientiert und findet sich schwer zu recht. Doch dann kommt ein Ruhepol und eine scheinbare heile Welt, man lehnt sich zurück und denkt sich, nun geht es entspannt weiter. Es ist der Anfang der Woche und der Architekt Casey gespielt von Thomas Jane beginnt seinen Tag mit dem alltäglichen Trott und es entsteht eine kleine Diskussion mit seiner Ehefrau Christine (Paula Marshall). Diese verlässt schließlich das gemeinsame Haus und widmet sich ihrer Karriere, doch nun fängt es richtig an. Nach dem Besuch eines alten Freundes namens Nick von Aaron Eckhart gespielt und einen Rückblick in Caseys dunkle Vergangenheit entsteht eine sehr witzige aber auch brutale Anreihung von Ereignissen, die aber in ihrer Kombination wiederum sympathisch erscheinen. Wie die einzelnen grotesken Ereignisse mit den Irrungen und Wirrungen der gesamten Geschichte verknüpft sind, erstaunt einen über weite Teile des Films, ab diesem Zeitpunkt. Es ist spannend und faszinierend, wie die einzelnen Charaktäre in ihren doch teilweisen kurzen aber sehr überzeugenden Szenen sind. Sei es Paulina Porizkova als die extrem “geile” Dallas oder auch Michael Jeter der als Dr. Jarvis sehr überzeugend einen spießigen Beamten präsentiert. Ebenfalls legt Glen Plummer als Ice wieder einmal eine sehr überzeugende, aber auch witzige Rolle ohne jegliche Kritik hin. Einziger Wermutstropfen des Ganzen ist der durchaus kurze und in meinen Augen schlechte Auftritt von Mickey Rourke als Kasarov. Irgendwie nimmt man ihn seine Rolle nicht 100%tig ab, sei es seine schauspielerische Leistung oder sein Auftreten, denn schon 1998 erkennt man sehr gut sein überflüssiges Lifting. Der Höhepunkt ist somit der Donnerstag, an dem fast alles eine Ende findet, doch ob es eine Happy End gibt, muss man selber rausfinden.

Insgesamt ein sehr schöner verstrickter, actionreicher Streifen, der besonders Fans von Filmen wie The 51st State, Nicotina, Snatch und Konsorten gefallen sollte. Dementsprechend nichts für samte Gemüter die über Gewalt gepaart mit Komik nicht lachen können. (17.05.2007)


Bei Amazon kaufen Bewertung: ★★★★☆

Thema: Filmkritik | Kommentare (0) | Autor: