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	<title>Standbild &#187; sakral</title>
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		<title>The Passion of the Christ</title>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2009 15:53:54 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Viel wurde drÃ¼bergesprochen, viel hat man drÃ¼ber gehÃ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel wurde drÃ¼bergesprochen, viel hat man drÃ¼ber gehÃ¶rt und man wusste nicht was man erwarten soll. Ã„hnlich erging es auch mir mit diesen Film, das erste Mal nach langer Zeit war ich mir unschlÃ¼ssig ob ich ihn mir anschauen soll oder besser nicht. Doch zum Schluss hat die Neugier gesiegt! Vorab sollte ich erwÃ¤hnen das ich nicht wirklich bibelfest bin und somit nur Abrisse der Geschichte Jesus im Kopf habe. Dementsprechend bin ich ohne grosse Erwartungen an diesen Film rangegangen und hab mich vollkommen auf ihn eingelassen. Diese Kritik hier werde ich diesmal in zwei Bereiche teilen, weil es mir wichtig erscheint diese nicht wie Ã¼blich zusammen zu werfen. Einerseits die reine gestalterische Schiene eines &#8220;Sandalenfilms&#8221; der im 21. Jahrhundert gedreht wurde und andererseits die Inhalte und ihre Vorlagen.</p>
<p>In den letzten Jahren aber vor allen Dingen als Kind habe ich eine Menge, wenn nicht sogar alle &#8220;Sandalenfilme&#8221; (Hercules, Spartacus, etc.) gesehen und war immer fasziniert von den Aufwand der damals fÃ¼r diese Streifen betrieben wurde und die Szenerie die mit feinsten Details einen in die jeweilige Zeit hineinversetzen lies. Drum habe ich diese Faktor bei Der Passion Christi auch sehr kritisch beÃ¤ugt und war gespannt was mir geboten wird. Ich muss sagen, ich wurde nicht entÃ¤uscht, die Szenerie und Bauten sind sehr gut gewÃ¤hlt bzw. gebaut worden. Teilweise an OriginalschauplÃ¤tzen und teilweise bÃ¼hnenbildernische Grossleistungen versetzen auch hier einen in die richtige Stimmung. Die Umgebungen wie auch die jeweiligen LichtverhÃ¤ltnisse lassen einen wirklich teilweise tief in diese Zeit hineintauchen. Die Perspektiven und Bildausschnitte sind teilweise sehr interessant gewÃ¤hlt lassen sich aber auch oftmals mit den typischen aus den alten &#8220;Sandalenfilmen&#8221; vergleichen. Sehr positiv sind auch die rÃ¼ckblickenden Szenen in den man imemr wieder den roten Faden bekommt und weisst, wieso weshalb warum! Eins der interessantesten Merkmale dieses Filmes ist die Sprache die in arameisch und lateinisch gehalten wurde und an den wichtigsten Stellen mit deutschen Untertiteln aufgelÃ¶st wird. Doch grÃ¶sstenteils braucht man diese garnicht, denn die Bildsprache erlaubt es zum grÃ¶ssten Teil auf diese zu verzichten. Es scheint fast ein Teil aus der Bibel zu sein, der nur bebildert wurde und keinerlei Worte nÃ¶tig hat. Ebenfalls sehr positiv sind die Mimiken und Gestiken der einzelnen Charaktere der Haupt- wie auch Nebendarsteller, hier wurde auch sehr viel auf das Detail geachtet und in entsprechenden Szenen unterstreicht die eine oder andere kleine Gestik die imposante Bedeutung der jeweiligen Szenen oder des Augenblickes.</p>
<p>Wie gesagt es wurde viel geschrieben und viel erzÃ¤hlt Ã¼ber diesen Film. Er sei zu brutal dargestellt, er sei antisemitisch oder wÃ¼rde sogar ein total verzerrtes Bild der Passion Christi darstellen. Wie in der Einleitung erwÃ¤hnt bin ich nicht sehr bilbelfest, doch wer sagt das die Bibel zu 100% richtig ist? In den Jahrhunderten und Jahrtausenden der Ãœberlieferungen, wurde alles richtig Ã¼bersetzt und ging nichts verloren? Keiner kann das beschwÃ¶ren. Um so mehr sollte man sich die Darstellung der einzelnen GÃ¤nge sehr sorgfÃ¤ltig anschauen und nicht von Anfang an sagen das wÃ¤re alles zu brutal und so ist das bestimmt nicht gewesen. Das einzige was unrealistisch ist, das ein Mensch soviel Schmerzen kÃ¶rperlich wie auch emotional Ã¼ber sich ergehen lassen kann Ã¼ber einen solchen Zeitraum. Doch war Jesus ein normaler Mensch, nein, er soll der Sohn Gottes gewesen sein also wenn der Sohn Gottes sowas nicht aushalten kÃ¶nnte wer dann? Doch dies sind Spekulationen die man ohne Ende fÃ¼hren kÃ¶nnte, desweiteren scheint fÃ¼r einige der Film viel zu brutal zu sein, doch denken wir mal drÃ¼ber nach, was kennt man von den RÃ¶mern bzw. was hat man durch die Ãœberlieferungen von den RÃ¶mern erfahren? Foltern war an der Tagesordnung und zwar nicht nur durch auspeitschen mit diversen GegenstÃ¤nden, sondern sogar Menschen bei lebendigen Leibe hungrigen Tieren vor zu werfen. Wenn man sich solche Situationen vor Augen hÃ¤lt, scheint die stÃ¤ndige Auspeitschung von Jesus auf seiner Passion schon fast lÃ¤cherlich. Ich behaupte mal sogar, das es sogar noch viel schlimmer war. Zu der Zeit gab es keinerlei SchuldgefÃ¼hle und Ungerechtigkeitssinn wie man es heute kennt. Auch wenn hier und da der eine oder andere Mitleid hatte, kannte der GroÃŸteil der Menschen damals das nicht und wusste nicht was er tat. Was schon direkt ein Bibelzitat ist und von Jesus am Kreuz gesprochen wurde. Aber eins wurde endlich wieder offensichtlich und wird hoffentlich auch in der heutigen Zeit die Menschen sensibilisieren, es gab, gibt und wird nie mehr Schmerzen &#038; Qualen auf der Welt geben als durch Religionskonflikte sei es fÃ¼r den Einzelnen oder ganzen Gruppen. Da stellt sich die Frage, sollte man wirklich an etwas glauben was nicht erreichbar ist, was nur in unseren KÃ¶pfen, Seelen oder den Herzen beheimatet ist, oder sollte man doch eher an sich selbst glauben und seine eigene Kraft entdecken und nutzen?</p>
<p>Imposanter Film Ã¼ber die Passion Christi, der nicht fÃ¼r jeden was ist. Man sollte ohne Vorbehalte sich den Film anschauen und konzentriert sein. Personen die sich evtl. zu schnell in Filme reinsteigern sollten evtl. das Kino wirklich meiden, die eine oder andere Sequenz lÃ¤sst doch schon einen ein wenig den Atem stocken. Mel Gibson hat es wiedermal geschafft Filmgeschichte zu schreiben, dieser Film wird 100% zu einen Meisterwerk in Zukunft gekÃ¼rt werden, auch wenn er momentan teilweise zerrissen wird. (22.01.2004)</p>
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